Ein besonderer Motor für die Schule am Meer in Travemünde

Der Beirat des Jobcenters Lübeck informiert

Pressemitteilung vom 29.09.2014

Im DEKRA Werkstattprojekt erstellen junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 mit ganz viel Entdeckerfreude erfolgreich Technikmodelle für Schulen.

Durch spezielle Schnitteffekte werden diverse Besonderheiten der Motorenkonstruktion herausgestellt. An diesen Modellen können Motoren von außen betrachtet und von innen eingesehen werden. Die Schnittbereiche sind voll funktionsfähig. Mit Kurbeln können Schüler die einzelnen Motorenbestandteile, wie z.B. Lichtmaschine, Ölpumpe, Kolben und Anlasser in Bewegung setzen. So kann die Funktionsweise des Motors, wie beim laufenden Betrieb, anschaulich gezeigt werden. „Die Kunst dabei ist, nur so viel wegzunehmen wie möglich und so viel stehen zu lassen, um die Funktionalität der Schnittbereiche zu erhalten. Es begeistert mich immer wieder, wenn wir es als Team geschafft haben. Und da ist es mir wichtig, meine Teilnehmer jedes Mal wieder zu packen, damit sie alles geben“ so Projektbegleiter Uwe Ipsen.

Gemeinsam mit dem Jobcenter Lübeck wurde die auf junge Erwachsene zugeschnittene Arbeitsgelegenheit entwickelt. Junge Menschen bei der Orientierung auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie bei der Vorbereitung auf die Berufswelt zu unterstützen ist unser Schwerpunkt. Mit einfachen technischen Lösungen junge Menschen nachhaltig und effektiv für Technik zu begeistern und dabei Lebensläufe zu verbessern: Das ist der Antrieb des Werkstattprojektes.

Der Leiter des Jobcenters, Herr Joachim Tag, und von der DEKRA Akademie Lübeck, Herr Henri Abler, werden zusammen mit den Anleitern und Teilnehmern des Werkstattprojektes, an diesem überaus angenehmen Termin, das Motorenschnittmodell an die Schule überreichen. „Das Werkstattprojekt bietet den Jugendlichen eine gute Möglichkeit, sich einen Einblick in die Vielfalt des Arbeitsmarktes und die eigenen Kompetenzen zu verschaffen. Sie können sich in den Bereichen Kfz-Technik und Grundlagen der Metallverarbeitungen ausprobieren. Und durch die Zusammenarbeit mit den Schulen erfahren die beteiligten Jugendlichen eine öffentliche Anerkennung ihrer Leistungen.“, erklärt  Joachim Tag.